Vergleichsdienste für Krankenkassenprämien haben derzeit Hochkonjunktur. Während bei der Werbeflut seitens der Krankenkassen zufriedene Gesichter um die Wette strahlen, gewinnen unabhängige Vergleichsdienste immer mehr an Bedeutung. Diese blenden Lockvogelangebote nämlich aus und bieten dem Konsumenten eine neutrale Übersicht über die tatsächlichen Kosten. Prämien sparen war noch nie so einfach.
Selbst das BAG (Bundesamt für Gesundheit) hat den Ernst der Lage erkannt und muntert Versicherte auf Priminfo.ch dazu auf einen Vergleichsdienst zu benützen. Dazu hat die Bundesstelle einen eigenen Prämienrechner namens priminfo geschaffen, der sehr rudimentäre Angaben liefert. Der Nachteil: bei priminfo können keine persönlichen Offerten eingeholt werden, man wird lediglich auf die Webseite des Anbieters weitergeleitet, auf der alle persönlichen Angaben erneut eingetragen werden müssen.
Einen viel kundenfreundlicheren Prämienrechner bietet beispielsweise krankenkasse-vergleich.ch an, der ähnlich aufgebaut ist wie priminfo. Der Unterschied liegt darin, dass bei krankenkasse-vergleich.ch einmal gemachte Angaben nicht bei den Anbieter neu eingegeben werden müssen. Interessiert sich jemand für Angebote verschiedener Kassen und sollen diese jeweils unterschriftsfertige Offerten liefern, so reichen dafür wenige Klicks. Man wird nicht auf unübersichtliche Anbieterseiten umgeleitet wie bei priminfo.ch und man hat die Gewissheit, dass die gemachten Angaben bestehen bleiben. Oft kommt es nämlich vor, dass Webseiten davon ausgehen, Kunden wünschen ganz sicher eine höhere Franchise und auf jeden Fall ein Hausarztmodell. Entsprechend sind auf vielen Webseiten gewisse Optionen bereits angewählt, die man in der Eile womöglich vergisst abzuwählen.
Vergleichsdienste bleiben kostenlos
Wirkliche Klarheit über Prämien bringen also nur Vergleichsdienste und nicht die strahlenden Gesichter aus der Werbung. Wer bei krankenkasse-vergleich.ch Offerten bestellt, bekommt also genau das was er von der Verscherung haben wollte. Diese Dienstleistung ist übrigens vollkommen kostenlos. Im Vergleich dazu wird der Rechner vom BAG mit Steuergeldern finanziert – sicher auch ein Grund, warum man für seine Suche nach der günstigsten Krankenkasse einen der bewährten Vergleichsdienste wählen sollte.
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