Ein Roboterprogrammierer muss Roboterprogramme neu erstellen, modifizieren und mit neuen Programmteilen ergänzen können. Die Teilnehmer dieser Seminare lernen Automatisierungsaufgaben in strukturierten Roboterprogrammen umzusetzen und die Programmlaufzeit zu optimieren. Dadurch können sie die Produktion beschleunigen und spätere Programmänderungen erleichtern. Darüber hinaus erlernen die Schüler das Erstellen technologiespezifischer Programme. Die Schulung einer Roboterprogrammierung sollte mit einer Sicherheitsunterweisung für den jeweiligen Industrierobotertyp bzw. Hersteller beginnen. Danach folgt die Einweisung in die Bedienung des Robotersystems. Theoretisch werden Kenntnis und Anwendung der Koordinatensysteme vermittelt und Methoden der Werkzeugvermessung und Werkzeuglastdaten erläutert und angewendet. Nach der Justage bzw. Justageprüfung wo festgestellt wird ob die einzelnen Roboterachsen auf Position stehen wird der Umgang mit dem Navigator, Programmerstellung und Archivierung gelehrt. An Beispielaufgaben werden Punkte eingefügt, gelöscht und korrigiert. Nach der Anwendung der Bewegungsprogrammierung erfolgt die Vermittlung einer Punktekorrektur und das Anwenden der Logik- und Greiferprogrammierung. Weiterhin sollte eine Anbindung des Roboters an die entsprechende Steuerungstechnik erläutert werden.
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